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Internet in China: Wie weit geht die Zensur?

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Wie stark ist die Zensur in China zu spüren?

In China gelten strenge Auflagen, vor allem, wenn es um Fernsehen, Radio und Zeitungen geht. Ohne die Zensur geht gar nichts, denn das, was der Regierung nicht gefällt, darf nicht veröffentlicht werden. Mit dem Internet, das in China bereits einen hohen Stellenwert einnimmt, sieht das nicht anders aus, denn alles wird zensiert. Möchten Sie mit Ihrem Unternehmen nach China expandieren oder in China neue Absatzmärkte erschließen, so sollten Sie auf eine Internetseite nicht verzichten, doch sollten Sie auf die Bedingungen der Zensur achten.

Die Zensur im Internet

Bevor Sie sich mit einer Internetseite auf den chinesischen Markt wagen, können Sie eine Fortbildung im Onlinemarketing von Embis besuchen, denn so wissen Sie, was Sie selbst für eine erfolgreiche Internetseite tun können. Da Ihre Internetseite allerdings kaum politische, Gewalt verherrlichende oder erotische Inhalte hat, müssen Sie die Zensur kaum befürchten.

In China nutzen gegenwärtig ungefähr 300 Millionen Menschen das Internet, beruflich oder privat. Für die Zensur werden verschiedene Verfahren genutzt, z.B. Filter. Ebenso werden die Nutzer ausgespäht und nicht selten eingeschüchtert. An ausländische Internet-Unternehmen werden verschiedene Forderungen gestellt, sie müssen strenge Auflagen erfüllen. Sie sollten sich unbedingt informieren, damit Ihnen mit Ihrer Webseite in China nichts passieren kann. In China sind gegenwärtig mehr als 60 Menschen inhaftiert, nur weil sie nach Ansicht der chinesischen Behörden bei ihren Online-Veröffentlichungen gegen die Auflagen verstoßen haben.

Das bekannteste Beispiel für die strenge Zensur im Internet ist das Projekt Goldener Schild. Dieses Projekt verbietet religiöse und politische Auftritte sowie Seiten mit pornografischem Inhalt. Viele renommierte Nachrichtendienste sind im Internet ebenfalls gesperrt. Beispielsweise wurden das Internet-Lexikon Wikipedia und die BBC für einige Zeit im Internet gesperrt, doch sind sie jetzt wieder erreichbar. Social Media, z.B. Facebook und Youtube, haben in China keine Chance, denn sie sind gesperrt.

Verschiedene Anbieter, z.B. Microsoft, Google und Yahoo, haben ihre Dienste entsprechend der chinesischen Regierung überarbeitet. Google ist daher in China nicht mehr vertreten.

Die Techniken in China

Mit dem Projekt Goldener Schild werden in China verschiedene Techniken genutzt, um das Internet zu zensieren und um die Nutzer auszuspähen. Der Zugang zu verschiedenen IP-Adressen kann blockiert werden, die IP-Adressen können auf unterschiedliche Weise ausgespäht werden. Mit verschiedenen Filtern können Verbindungsversuche einfach unterdrückt werden, sodass Sie verschiedene Seiten dauerhaft nicht erreichen können. Dabei kann durchaus der Zugang auf Seiten betroffen sein, die nicht der Zensur unterliegen.

Bild: panthermedia.net Radu Razvan,

Veröffentlicht inAllgemein