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Die Förderung der Projekte des China-Jahres

 

efox shopWer sich anschaut, was an Kosten bei Tariferöhungen von 1,5 Prozent im öffentlichen Dienst auf die Länder oder den Bund zukommen, der wird darüber erstaunt sein, wie „günstig“ das deutsche-chinesische Jahr im Endeffekt war. Es wurde eine Gesamtsumme von gut zwei Millionen für die Projekte des Wissenschaftsjahres und die Organisation der Veranstaltungen zur Verfügung gestellt. Dafür stehen Spitzenmanager morgens nicht auf. Man könnte fast schon von Peanuts sprechen, wenn man bedenkt, dass das Ziel eine engere Kooperation von Deutschland und China auf dem Wissenschafts- und Hochschulsektor sein sollte. Hätte man da nicht mehr investieren müssen?

Die Antwort lautet ganz klar „Nein!“. Schließlich haben alle Projekte nicht herumknapsen müssen, sondern sind wunderbar mit dem Budget ausgekommen. Das Bundesminsiterium für Bildung und Forschung hat eindrucksvoll bewiesen, dass sich auch mit weniger Mitteln vieles realisieren lässt. Man vergleich das Ganze nur mit der RUHR.2010 und deren Veranstaltungen. Natürlich waren mehr Städte beteiligt, aber das geplante Gesamtbudget lag bei 63 Millionen Euro. Und dabei waren keine Reisekosten nach China oder von China nach Deutschland vonnöten. Doch das Wissenschaftsjahr war ein voller Erfolg und in den Forschungsbereichen Klimaschutz, Umwelt, regenerative Energien etc. konnte man wundervoll demonstrieren, dass eine Zusammenarbeit die Zukunft ist.

Bild: Claudia Hautumm / pixelio.de

Veröffentlicht inWirtschaft