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Erhebung der Hochschulrektorenkonferenz

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat im Jahr 2009 sich einmal genauer angeschaut, wie es um die deutsch-chinesischen Kooperationsprogramme bestellt ist. Schließlich gibt es von chinesischer Seite nur die Zahl von 2003, dass 1280 Deutsche in China eingeschrieben waren. In welchen Fächern oder Bereichen erfuhr man nicht, auch spätere Zahlen fehlten. Darum wollte die HRK nachschauen, wie es mit den Studienprogrammen zwischen den beiden Ländern aussieht, damit man während des „Deutsch-Chinesischen Jahres der Wissenschaft und Bildung“ bei den Problemstellen den Hebel ansetzen konnte.

Dabei fiel angenehm auf, dass von den 119 teilnehmenden Hochschulen mehr als die Hälfte solche Programme anboten. An 63 deutschen Hochschulen war es möglich, ein Kooperationsstudium mit einer chinesischen Hochschule durchzuführen. Nur die Promotionsprogramme nehmen sich da teilweise noch etwas spärlich heraus, 13 Stück gab es in 2009. Was aber bei der Umfrage beeindruckte, ist die Tatsache, dass eine Steigerung der Anteile an Studiengängen mit dualem Abschluss von 8 auf 32 Prozent stieg. In den nächsten Jahren wird man sehen, ob es im Rahmen des Wissenschaftsjahres weitere Verbesserungen gegeben hat.

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