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Forschung überwindet Systemgrenzen

Noch während des Kalten Krieges haben Deutschland und China ein Abkommen zwischen ihren Regierungen geschlossen, welches seit 1978 Bestand hat. Und das, obwohl mit der DDR ein eigentlich von der sozialistischen Ausrichtung her geeigneter deutscher Staat vorhanden gewesen wäre. Doch aller Anfang war schwer und natürlich wurde in dem damaligen politischen Klima keine großangelegte Kooperation in die Wege geleitet. Stattdessen wurden erste Kontakte geknüpft und wie bei einem Schüleraustausch bereisten einzelne Wissenschaftler das Land ihrer Kollegen.

Heute ist die Kooperation sehr breit angelegt, egal ob es um Technologie, Geisteswissenschaften, Umweltschutz oder die Naturwissenschaften geht – die deutsche und chinesische Regierung arbeiten sehr viel enger zusammen, als noch vor über 30 Jahren. Im Bereich der Hochschulen läuft es im neuen Jahrtausend auch besser. Ab 2003 wurden die Bemühungen verstärkt und die chinesische Regierung postete auch auf der Website des Bildungsministeriums, dass 1280 Deutsche an chinesischen Hochschulen eingeschrieben sind. Bis 2005 blieb dies allerdings auch die einzige Zahl, aber die stark gestiegene Anzahl an Studiengängen mit Doppelabschluss zeigen, dass beide Länder auf dem richtigen Weg sind.

Veröffentlicht inWirtschaft