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Kurzfilm Fremde Heimat

Zu Beginn des „Deutsch-Chinesichen Jahres der Wissenschaft und Bildung 2009/10“ wurde ein Kurzfilmwettbewerb ins Leben gerufen. Die Kontraste Deutschland – China sollten Mittelpunkt der Filme sein, die eine Länge von fünf bis zehn Minuten aufweisen sollten. Als Hauptgewinn wurde eine Reise nach Shanghai zur dortigen Premiere des Siegerfilms verlost und die Reise ging an Hannes Ruß, Eva-Maria Kreuzer, Fabia Schubert und Tobias Hoss von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung in Konstanz. Ihr Film behandelte ein Thema, was vermutlich vielen Deutschen fremd ist – oder wussten Sie, dass es bis 1944 ein chinesisches Viertel in Hamburg nahe St. Pauli gab. Gut 150 Chinesen lebten hier bis ein Jahr vor Kriegsende alle 130 verbliebenen Chinesen erst in polizeilichen Gewahrsam genommen wurden und schließlich zu Zwangsarbeit verurteilt wurden.

Der Film erzählt vom „Hotel Hongkong“, welches im Stadtteil St. Pauli zu finden ist. Die chinesischstämmige Marietta führt dieses Hotel, welches zu ihrer eigentlichen Heimat geworden ist, da sie sich zwischen der deutschen und chinesichen Kultur sieht und für keine entscheiden kann.

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