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Die besten chinesischen Gerichte zum Nachkochen

Landal GreenParksDie chinesische Küche ist vielfältig und anspruchsvoll. Dennoch gibt es auch einfache und schmackhafte Gerichte, die leicht nachzukochen sind und auch einen Einsteiger, der schon etwas Erfahrung hat, nicht überfordern. Besonders Spaß macht das Kochen mit dem richtigen Zubehör. Wer Kochmesser mit asiatischen Klingenformen hat, schneidet leichter und besser. Dann sind auch größere Mengen Fleisch und Gemüse leicht zu verarbeiten. Denn gerade die richtige Größe der einzelnen Zutaten bestimmt darüber, ob sie gleichmäßig gegart werden und sich richtig verbinden.

Mit dem Wok kochen

Einfache chinesische Gerichte werden oft im Wok zubereitet. Im Prinzip funktionieren diese Gerichte wie ein Pfannengericht oder Ragout. Eine Kombination verschiedener Gemüse und Fleischsorten werden nacheinander in heißem Öl angebraten. Der Wok hat den Vorteil, dass sich die angebratenen Zutaten an den Rand schieben lassen, während die nächste dann wieder im Öl gesotten wird. Diese Kombinationen lassen sich dann mit typisch chinesischen Gewürzen abschmecken. Nach diesem Prinzip lassen sich Dutzende Rezepte zubereiten und nachkochen.

Die wichtigsten Zutaten

Besonderer Wert sollte dabei auf die Zutaten gelegt werden. Typischen Beigaben der chinesischen Küche sind in der folgenden Liste zusammengefasst:

  • Sojasoße: Sie wird auf der Basis von Sojabohnen und geröstetem Weizen hergestellt. Ähnlich wie bei gutem Wein wird die Sojasoße manchmal jahrelang zum Reifen gelagert. Sie besitzt einen hohen Nährwert.
  • Chinesisches eingelegtes Gemüse: Frühlingszwiebeln, Gurken, Chilischoten und Ingwerwurzel werden zusammengestellt, mit Gewürzen verfeinert und säuerlich eingelegt. Sie sind in Gläsern oder Dosen erhältlich. Sie dienen zum Würzen von Gerichten oder als Beilage.
  • Frische Ingwerwurzel: Ingwer gibt es heute in der Gemüseabteilung im Supermarkt. Er wird aber auch in Gläsern und Dosen angeboten. Gemahlener Ingwer oder kandierter Ingwer eignet sich wenig zum Kochen. Frischer Ingwer ist saftig und zart, älterer Ingwer eher trocken und faserig.
  • Bambussprossen: Es gibt die jungen Triebe der Bambuspflanze vor allem eingelegt und gesalzen in Scheiben oder Streifen zu kaufen. Frische Bambussprossen sind natürlich vorzuziehen.
  • Sojasprossen oder Sojabohnenkeime: Gekeimte Sojabohnen werden meisten in Dosen oder Gläser verkauft. Das zarte Gemüse sollte schnell verbraucht werden. Frischware ist vorzuziehen, sollte aber gut gewaschen und gekocht werden.
  • Getrocknete Pilze: Sie sind in den Rezepten meist als Mu-Err-Pilze angegeben. Sie sind überall erhältlich. Vor der Zubereitung des Gerichtes werden sie 30 Minuten in warmen Wasser eingeweicht.
  • Chilischoten: Sie werden auch als Chilis oder Pfefferschoten bezeichnet. Sie sind in verschiedenen Größen und Reifegraden erhältlich. Die kleinen roten Schoten sind am schärfsten.
  • Gewürzmischungen: Es gibt eine Vielzahl chinesischer Gewürzmischungen. Sie bestehen meist aus Sternanis, Sichuanpfeffer, Zimt, Nelken und Süßholzwurzel, aber auch aus Fenchel, Kardamom, Koriander, Piment und Pfeffer.

Öl: Es sollte immer ein gutes Pflanzenöl genommen werden, Olivenöl ist wegen seines starken Eigengeschmacks nicht zu empfehlen. In Frage kommen auch Erdnuss und Sesamöl.

Veröffentlicht inErnährung